Finissage der Kunstmeile Trostberg '19 im Atrium am Stadtmuseum.

„Es lebe die Kunstmeile Trostberg ‘21“

Mehr als 5300 Besucher bei der größten Schau zeitgenössischer Kunst Südbayerns

„Ich habe die Hoffnung, nein, die Erwartung, dass wir uns in zwei Jahren zur KUNSTMEILE Trostberg ‘21 hier wiedersehen.“ Bürgermeister Karl Schleid hat am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, bei der Finissage im Atrium des Stadtmuseums keinen Zweifel daran gelassen, dass Südbayerns größte Schau zeitgenössischer Kunst auch in zwei Jahren wieder in Trostberg stattfinden wird. Schleid betonte in seiner kurzen Ansprache die Strahlkraft der Kunstmeile weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Dem Kunstmeilenteam – Werner Pink. Dr. Rainer Lihotzky, Ernst Schilder, Anton Zeitlmayr und Andreas Falkinger sowie Dr. Johanna Steiner und Monika Wiedl aus dem Kulturamt sei es gelungen, einen Publikumsmagneten in Trostberg zu schaffen, sagte der Bürgermeister. „Auch die engagierte Beteiligung der Schulen über die Grenze nach Österreich hinweg trug zum guten Gelingen bei. Ich freue mich schon auf die Kunstmeile 2021, denn Kunst ist eine wiederkehrende Herausforderung.“

Die Besucherzahlen bewegen sich laut Dr. Johanna Steiner in etwa auf dem Niveau der KUNSTMEILE Trostberg ‘17: Rund 5.300 Kunstinteressierte wurden in den 19 Ausstellungstagen im Atrium, im Postsaal, im Foyer der Heinrich-Braun-Mittelschule und im Stadtkino gezählt. Bei der Gästezahl handelt es sich lediglich um einen geschätzten und nach unten korrigierten Wert, weil die Besucher des Freigeländes in der Statistik nicht erfasst werden.

Der Trostberger Künstler Werner Pink, der das Projekt Kunstmeile vor 15 Jahren angestoßen hatte und seitdem unermüdlicher Motor der Veranstaltungsreihe ist, bedankte sich bei seinen Künstlerkollegen, die ihre Arbeiten wieder bereitwillig und unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatten, und bei allen, die ihren Beitrag zur Kunstmeile geleistet haben.

„Wir sehen diese Ausstellung nicht als etwas Statisches, sondern vielmehr als etwas Dynamisches, Entwicklungsfähiges an“, sagte Stadtheimatpfleger Dr. Rainer Lihotzky. In zahlreichen Gesprächen mit Besuchern habe das Team Anregungen bekommen, „die wir bei unseren Überlegungen für die KUNSTMEILE Trostberg ‘21 berücksichtigen werden“. Diesmal seien ihm zudem besonders Kommentare bei den Rundgängen aufgefallen, die die Symbiose der historischen Altstadtatmosphäre, der Alzauenlandschaft und der Kunstwerke positiv hervorhoben. „Gut ins Konzept passte die Zusammenarbeit mit dem Stadtkino und nicht zuletzt auch das fröhliche Treiben im Rosengarten am Rosenfesttag.“ Alles in allem verändere die Kunstmeile das Selbstverständnis der Stadt im positiven Sinn und tue ihrem Image gut. „Nach der Kunstmeile ist vor der Kunstmeile – oder mit anderen Worten: Die KUNSTMEILE Trostberg ‘19 ist tot, es lebe die KUNSTMEILE Trostberg ‘21.“ -fal