Kunstmeile Trostberg 21: Ausstellungsraum Grafikzentrum im Stadtkino

Ausstellungsraum GRAFIKZENTRUM IM STADTKINO

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Helmut Sollinger: Evolution 3-1.9 ausgebremst | Kreide/Fingerprint; 40 x 30 cm; 750,00 € | * 1938 in Reithmering; Grafiker, Zeichner, Illustrator; bevorzugte Techniken: Aquarell, Tempera, Tusche, Kohle, Pastell, Kreide – alle Techniken vereint zu "Finger-Prints"; lebt und arbeitet in Altenmarkt/Alz
John Schmitz; Untitled | White Edding on Paper; 40 x 40 cm; 1.800,00 € | * 1969 in München; Studium des Aktzeichnens bei Rawle Harper, Robin Pages's Akthof, München; Studium und Aufbaustudium Bildende Kunst an der Akademie Faber-Castell, Stein, Nürnberg; Meisterklasse; Ausstellungen in Trostberg, Schwarzenberg, Traunstein, Wasserburg, Kulmbach, Nürnberg, London, Brühl, Emmerich, Kempten, Berg, Pürgen, Ottobrunn, Krumbach, Selb, Tokio, Fürstenfeldbruck; lebt in Peterskirchen
Agelinde Scholl: Wolken I | digitale Fotografie auf Alu-Dibond; 60 x 80 cm; 300,00 € | 1948 geboren in München; Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, Kunsterzieherin; Schwerpunkt: Zeichnung und Fotografie; Ausstellungen in Borghausen, Laufen, Traunstein, Schrobenhausen, Neubeuern, Landshut; lebt in Wiesmühl bei Tittmoning
Barbara Back: infinite | Prägedruck; 40 x 28 cm; 330,00 € | * 1965 in Burghausen; Studium der freien Malerei an der Akademie Faber-Castell, Stein; Meisterschülerin; seit 2014 zahlreiche Ausstellungen in Nürnberg, New York und Traunstein; lebt und arbeitet in Wiesmühl/Alz | „,Wie innen, so außen; wie außen, so innen' – Gesetz der Entsprechung. Vielleicht ist es nach diesem Gesetz möglich, Freude, Liebe und Leichtigkeit in unsere Welt zu bringen, wenn ich in glücklichem Zustand Bilder oder Linien zeichne, die ich mit geschlossenen Augen sehen kann. Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. 2019 begann ich regelmäßig abends, vor dem Schlafengehen, im Dunkeln intuitiv zu zeichnen. Ich sah Linien, die sich ständig veränderten, spürte aber sehr genau, welche ich zu zeichnen hatte und empfand dabei eine tiefe Freude und Glückseligkeit. Es entstanden zauberhafte Zeichnungen mit Bleistift auf Papier. Nach einiger Zeit wurde mir bewusst, dass ich sie durch Holzschnitt in die dritte Dimension verwandeln konnte. Also zeichnete ich mit einer dickeren Mine auf Holzplatten und schnitt die Linien ins Holz. Mit diesen Druckstöcken und Büttenpapier entstehen Prägedrucke und ich kann dadurch von einer Zeichnung mehrere Prägungen, also eine Auflage fertigen. Durch die entstehenden Räume und die Farbigkeit entsteht eine starke Verbindung zu meinen Moltonobjekten. Vor einigen Jahren hatte ich bei Zen-Meditationen die intensive Erfahrung von Visionen gemacht. Ich sah immer wieder vollkommen weiße Landschaften und Architektur in großartiger Schönheit. Ich empfand es wie eine Innenschau zur eigenen göttlichen Kraft. Da alles in diesem Universum Schwingung ist, sind die so aufgezeichneten Linien korrespondierende Botschaften, weil es mir nur dann möglich ist, so zu zeichnen, wenn ich unbeschwert bin.“
Andreas Sagmeister: Tuscheskizze 1 | Tusche auf Papier; 50 x 40 cm; 350,00 € | * 1966 in Ried im Innkreis/Österreich; Studium an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz; seit 1993 freischaffender Künstler (Metallplastik, Schmuckgestaltung, Design); Ausstellungen in Salzburg, Schwanenstadt, Reichersberg, Schärzing, Ried, Wien, Schärding, Wels, Obernberg/Inn, Schloss Frauenstein, Andorf, Engelhartszell, Schloss Katzenberg, Riedersbach, Passau, Braunau; lebt in Raab/Österreich
Andreas Sagmeister: Tuscheskizze 3 | Tusche auf Papier; 50 x 40 cm; 350,00 € | * 1966 in Ried im Innkreis/Österreich; Studium an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz; seit 1993 freischaffender Künstler (Metallplastik, Schmuckgestaltung, Design); Ausstellungen in Salzburg, Schwanenstadt, Reichersberg, Schärzing, Ried, Wien, Schärding, Wels, Obernberg/Inn, Schloss Frauenstein, Andorf, Engelhartszell, Schloss Katzenberg, Riedersbach, Passau, Braunau; lebt in Raab/Österreich
Helmut Sollinger: Evolution 1-1.9 ausgebremst | Kreide/Fingerprint; 40 x 30 cm;	unverkäuflich | * 1938 in Reithmering; Grafiker, Zeichner, Illustrator; bevorzugte Techniken: Aquarell, Tempera, Tusche, Kohle, Pastell, Kreide – alle Techniken vereint zu "Finger-Prints"; lebt und arbeitet in Altenmarkt/Alz
John Schmitz; Untitled | White Edding on Paper; 40 x 40 cm; 1.800,00 € | * 1969 in München; Studium des Aktzeichnens bei Rawle Harper, Robin Pages's Akthof, München; Studium und Aufbaustudium Bildende Kunst an der Akademie Faber-Castell, Stein, Nürnberg; Meisterklasse; Ausstellungen in Trostberg, Schwarzenberg, Traunstein, Wasserburg, Kulmbach, Nürnberg, London, Brühl, Emmerich, Kempten, Berg, Pürgen, Ottobrunn, Krumbach, Selb, Tokio, Fürstenfeldbruck; lebt in Peterskirchen
Agelinde Scholl: Wolken II | digitale Fotografie auf Alu-Dibond; 60 x 80 cm; 300,00 € | 1948 geboren in München; Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, Kunsterzieherin; Schwerpunkt: Zeichnung und Fotografie; Ausstellungen in Borghausen, Laufen, Traunstein, Schrobenhausen, Neubeuern, Landshut; lebt in Wiesmühl bei Tittmoning
Barbara Back: invincible | Prägedruck; 40 x 28 cm; 330,00 € | * 1965 in Burghausen; Studium der freien Malerei an der Akademie Faber-Castell, Stein; Meisterschülerin; seit 2014 zahlreiche Ausstellungen in Nürnberg, New York und Traunstein; lebt und arbeitet in Wiesmühl/Alz | „,Wie innen, so außen; wie außen, so innen' – Gesetz der Entsprechung. Vielleicht ist es nach diesem Gesetz möglich, Freude, Liebe und Leichtigkeit in unsere Welt zu bringen, wenn ich in glücklichem Zustand Bilder oder Linien zeichne, die ich mit geschlossenen Augen sehen kann. Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. 2019 begann ich regelmäßig abends, vor dem Schlafengehen, im Dunkeln intuitiv zu zeichnen. Ich sah Linien, die sich ständig veränderten, spürte aber sehr genau, welche ich zu zeichnen hatte und empfand dabei eine tiefe Freude und Glückseligkeit. Es entstanden zauberhafte Zeichnungen mit Bleistift auf Papier. Nach einiger Zeit wurde mir bewusst, dass ich sie durch Holzschnitt in die dritte Dimension verwandeln konnte. Also zeichnete ich mit einer dickeren Mine auf Holzplatten und schnitt die Linien ins Holz. Mit diesen Druckstöcken und Büttenpapier entstehen Prägedrucke und ich kann dadurch von einer Zeichnung mehrere Prägungen, also eine Auflage fertigen. Durch die entstehenden Räume und die Farbigkeit entsteht eine starke Verbindung zu meinen Moltonobjekten. Vor einigen Jahren hatte ich bei Zen-Meditationen die intensive Erfahrung von Visionen gemacht. Ich sah immer wieder vollkommen weiße Landschaften und Architektur in großartiger Schönheit. Ich empfand es wie eine Innenschau zur eigenen göttlichen Kraft. Da alles in diesem Universum Schwingung ist, sind die so aufgezeichneten Linien korrespondierende Botschaften, weil es mir nur dann möglich ist, so zu zeichnen, wenn ich unbeschwert bin.“
Andreas Sagmeister: Tuscheskizze 2 | Tusche auf Papier; 50 x 40 cm; 350,00 € | * 1966 in Ried im Innkreis/Österreich; Studium an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz; seit 1993 freischaffender Künstler (Metallplastik, Schmuckgestaltung, Design); Ausstellungen in Salzburg, Schwanenstadt, Reichersberg, Schärzing, Ried, Wien, Schärding, Wels, Obernberg/Inn, Schloss Frauenstein, Andorf, Engelhartszell, Schloss Katzenberg, Riedersbach, Passau, Braunau; lebt in Raab/Österreich
Andreas Sagmeister: Tuscheskizze 4 | Tusche auf Papier; 50 x 40 cm; 350,00 € | * 1966 in Ried im Innkreis/Österreich; Studium an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz; seit 1993 freischaffender Künstler (Metallplastik, Schmuckgestaltung, Design); Ausstellungen in Salzburg, Schwanenstadt, Reichersberg, Schärzing, Ried, Wien, Schärding, Wels, Obernberg/Inn, Schloss Frauenstein, Andorf, Engelhartszell, Schloss Katzenberg, Riedersbach, Passau, Braunau; lebt in Raab/Österreich
Helmut Sollinger: Evolution 2-1.9 ausgebremst | Kreide/Fingerprint; 30 x 40 cm; unverkäuflich | * 1938 in Reithmering; Grafiker, Zeichner, Illustrator; bevorzugte Techniken: Aquarell, Tempera, Tusche, Kohle, Pastell, Kreide – alle Techniken vereint zu "Finger-Prints"; lebt und arbeitet in Altenmarkt/Alz
Barbara Back: calmly | Prägedruck; 40 x 28 cm; 330,00 € | * 1965 in Burghausen; Studium der freien Malerei an der Akademie Faber-Castell, Stein; Meisterschülerin; seit 2014 zahlreiche Ausstellungen in Nürnberg, New York und Traunstein; lebt und arbeitet in Wiesmühl/Alz | „,Wie innen, so außen; wie außen, so innen' – Gesetz der Entsprechung. Vielleicht ist es nach diesem Gesetz möglich, Freude, Liebe und Leichtigkeit in unsere Welt zu bringen, wenn ich in glücklichem Zustand Bilder oder Linien zeichne, die ich mit geschlossenen Augen sehen kann. Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. 2019 begann ich regelmäßig abends, vor dem Schlafengehen, im Dunkeln intuitiv zu zeichnen. Ich sah Linien, die sich ständig veränderten, spürte aber sehr genau, welche ich zu zeichnen hatte und empfand dabei eine tiefe Freude und Glückseligkeit. Es entstanden zauberhafte Zeichnungen mit Bleistift auf Papier. Nach einiger Zeit wurde mir bewusst, dass ich sie durch Holzschnitt in die dritte Dimension verwandeln konnte. Also zeichnete ich mit einer dickeren Mine auf Holzplatten und schnitt die Linien ins Holz. Mit diesen Druckstöcken und Büttenpapier entstehen Prägedrucke und ich kann dadurch von einer Zeichnung mehrere Prägungen, also eine Auflage fertigen. Durch die entstehenden Räume und die Farbigkeit entsteht eine starke Verbindung zu meinen Moltonobjekten. Vor einigen Jahren hatte ich bei Zen-Meditationen die intensive Erfahrung von Visionen gemacht. Ich sah immer wieder vollkommen weiße Landschaften und Architektur in großartiger Schönheit. Ich empfand es wie eine Innenschau zur eigenen göttlichen Kraft. Da alles in diesem Universum Schwingung ist, sind die so aufgezeichneten Linien korrespondierende Botschaften, weil es mir nur dann möglich ist, so zu zeichnen, wenn ich unbeschwert bin.“
Agelinde Scholl: Wolken III | digitale Fotografie auf Alu-Dibond; 60 x 80 cm; 300,00 € | 1948 geboren in München; Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, Kunsterzieherin; Schwerpunkt: Zeichnung und Fotografie; Ausstellungen in Borghausen, Laufen, Traunstein, Schrobenhausen, Neubeuern, Landshut; lebt in Wiesmühl bei Tittmoning
Johann Plank: aus Linien geformt aber kein Verschwörungsmythos | Abdruck von Holzplatten E.A.; 60 x 42 cm; 600,00 € | * 1955 in Engelsberg; Kurse in Aquarellmalerei, Aktzeichnen, Acryl-Malerei, Grafik (Lithographie, Holzschnitt, Radierung); zahlreiche Ausstellungen; lebt in Garching/Alz
Ulla Sünderhauf: Lärm in der Küche | Grafit mit Acryl auf Papier; 30 x 40 cm; 330,00 € | 1939 geboren in Hamburg; Pädagogik-Studium, Schwerpunkt Kunst; Abendschule an der Städelschule (Staatliche Hochschule für Bildende Künste): Zeichnung, Malerei, Radierung; seit 1989 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; lebt in Trostberg
Ulla Sünderhauf: ohne Titel | Grafit mit Acryl auf Papier; 30 x 40 cm; 330,00 € | 1939 geboren in Hamburg; Pädagogik-Studium, Schwerpunkt Kunst; Abendschule an der Städelschule (Staatliche Hochschule für Bildende Künste): Zeichnung, Malerei, Radierung; seit 1989 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; lebt in Trostberg
Lisa Franz: Das reisende Bandoneon (Triptychon) | digitaler Direktdruck; 90 x 60 cm/90 x 60 cm/90 x 60 cm; à 450,00 € | 1979 in Peking geboren; sie ist bildende Künstlerin, spezialisiert auf Fotografie mit Magisterabschluss der Universität zu Köln in Philosophie und Anglo-Iberolateinamerikanischer Geschichte. Als Stipendiatin studierte sie in Sevilla, Spanien. Von 2008 bis 2017 lebte sie in Buenos Aires, Argentinien.  Lisa Franz ist Autorin des Buchs „Ein Jahr in Buenos Aires“, erschienen im Herder Verlag. Mit 14 Jahren durch ihren Vater Uli Franz – Fotograf und Schriftsteller – in die Fotografie eingewiesen, wurde sie später beim italienischen Fotografen Fulvio Zanettini professionell ausgebildet. Derzeit studiert sie beim renommierten argentinischen Fotografen Eduardo Gil in Buenos Aires (virtuell).   Während ihres Aufenthalts in Buenos Aires studierte sie u.a. bei den Fotografen Eduardo Gil und Juan Travnik, Leiter des Studiengangs Fotografie an der Universität San Martín, sowie beim Fotografen-Kollektiv SUB und an der Universität für Design. Die Arbeit von Lisa Franz wird sowohl durch ihre Vision verschiedener Kulturen als auch durch ihren Fokus auf sozial-politische Themen geformt. Ihre Projekte wurden in bedeutenden Institutionen Argentiniens ausgestellt: u. a. im städtischen Kulturzentrum Recoleta, im staatlichen Museum Palais de Glace, in der Internationalen Stiftung Jorge Luis Borges, in der Deutschen Botschaft von Buenos Aires, bei der 8. Biennale von Tucumán sowie in der Universität ISalud und dem Kongress der Nation. Des Weiteren arbeitete sie mit Amnesty International und dem Auswärtigen Amt von Argentinien zusammen. Mit ihrem Mann Facundo Barreyra (Musiker) hat sie das interkulturelle Projekt „Das Reisende Bandoneon“ ins Leben gerufen, was nicht nur in Deutschland großen Anklang findet und mit dem sie Auftritte in verschiedenen Kultureinrichtungen realisiert. Das renommierte Musiklabel ECM Records verwendet ihr Foto als Cover der neuen CD „Albores“ des namenhaften argentinischen Musikers Dino Saluzzi. | „Das Triptychon verweist auf die Migrationsgeschichte des in Deutschland erfundenen und in Argentinien künstlerisch weiterentwickelten Instruments Bandoneon. Ende des 19. Jahrhunderts mit Einwanderern in Südamerika angekommen, ist das Instrument heute nicht mehr wegzudenken aus dem kulturellen Leben Argentiniens.“
Barbara Back: strong together | Stoff (Molton) genäht; 75 x 52 m x 7 cm; 1.500,00 € | * 1965 in Burghausen; Studium der freien Malerei an der Akademie Faber-Castell, Stein; Meisterschülerin; seit 2014 zahlreiche Ausstellungen in Nürnberg, New York und Traunstein; lebt und arbeitet in Wiesmühl/Alz | „Seit Anfang des Jahres 2014 arbeite ich mit einem für mich neuen Material, einem dickeren Molton aus reiner Baumwolle, der auf beiden Seiten aufgeraut ist. Ein funktionaler, unveredelter, natürlicher und ungefärbter Stoff, der hergestellt wird, um Schall, Licht und Flüssigkeit aufzunehmen und zu schützen, zu isolieren und zu wärmen. Aus diesem beschützenden Material entwickle ich Räume, Gedankenräume, die zum Verweilen einladen. Räume, die die Zeit halten, damit sie nicht fortgerissen wird im Sog der Beschleunigung, Räume, die den Gedanken Zeit geben zu bleiben und nicht zu Fragmenten zerfallen, durch zahllose, richtungslos beschleunigte Prozesse. Das Formen des Stoffes ist für mich wie eine sinnliche und geistige Umarmung, ein bewahrendes und schützendes Moment. Es geht mir dabei nicht um die Darstellung eines Gegenstandes, sondern um das Sichbewegen im geistigen Bereich, um ein spirituelles Moment. Das Material ist selbstreferentiell und wird nicht künstlich verformt. Die Räume bilden sich durch seine spezifische Stofflichkeit und Eigenstabilität, dadurch entsteht ein Wechselspiel aus Stabilität und Verformbarkeit. Die Materialfarbe ist sehr zurückhaltend, der entstandene Raum wird so nicht vom Farbraum dominiert. Es entfalten sich offene und geschlossene Räume als ein- oder mehrteilige Objekte. Sie sind von Schlichtheit, Stille und Einfachheit geprägt.“
Hannes Stellner: Triptychon | Lithografie; 50 x 150 cm; 1.500,00 € | * 1958 in Seeon; Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München; Fachlehrer an der Berufsfachschule für Holzbildhauerei in Berchtesgaden; Ausstellungen u.a. in Karlsruhe, Düsseldorf, Bruckmühl, Leipzig, Seeon, Obing, Garmisch, Rosenheim, Traunstein, Berchtesgaden, München, Kulmbach; lebt in Berchtesgaden und Eggstätt
Johann Plank: „Body-Scan“ analog | Abdruck von Holzplatten E.A., Vernis mou; 100 x 70 cm; 900,00 € | * 1955 in Engelsberg; Kurse in Aquarellmalerei, Aktzeichnen, Acryl-Malerei, Grafik (Lithographie, Holzschnitt, Radierung); zahlreiche Ausstellungen; lebt in Garching/Alz | „Den Kunstschaffenden stehen heute für die Umsetzung ihrer Ideen viele Hilfsmittel zur Verfügung. Seien es Materialen aus dem einschlägigen Handel, diverse Bildbearbeitungsprogramme bis hin zur so genannten künstlichen Intelligenz. Damit zu arbeiten ist legitim. Ich aber möchte zurück zu den Wurzeln. Ich möchte mein Augenmerk wieder auf die Handarbeit legen. Unser Streben trachtet immer mehr nach Verbesserung in einer uns nicht bekannten Zukunft. Dieses Streben nach Perfektionismus bedeutet aber im Umkehrschluss, dass wir uns im Augenblick, also in der Gegenwart, als ausgesprochen defizitär empfinden. Natürlich soll der Mensch an sich arbeiten und sich weiterentwickeln, als Mensch (aber nicht als Produkt oder maschinenähnliches Wesen im Sinne von Optimierung). Er ist gut, so wie er ist, der Mensch. Auch wenn er nicht perfekt ist.  Diesen Gedanken möchte ich mit meinen Arbeiten zum Ausdruck bringen. Verstärkt noch durch eine Abdrucktechnik, mit der man nicht alle Nuancen des Bildes steuern kann. Es ist o.k. so wie es ist, das Bild. Das Ergebnis huldigt dem Augenblick und stellt sich der Diskussion.“
Johann Plank: ein ganz wunderbares Versteck | Abdruck von Holzplatten E.A.; 60 x 42 cm; 600,00 € | * 1955 in Engelsberg; Kurse in Aquarellmalerei, Aktzeichnen, Acryl-Malerei, Grafik (Lithographie, Holzschnitt, Radierung); zahlreiche Ausstellungen; lebt in Garching/Alz